Anzeige

Unterfranken: Hausdurchsuchungen wegen Hasskriminalität im Internet

vor einem Monat in Lokales
Eine Laptop Tastatur
Foto: Pixabay.com

In einer bundesweiten Aktion waren Ermittler am Mittwoch gegen Hasskriminalität im Internet vorgegangen – drei Fällen davon stammen aus Unterfranken. Genauer aus dem Raum Schweinfurt. Einem 69-Jährigen wird Volksverhetzung vorgeworfen, weil er online rassistische Inhalte geteilt haben soll. Außerdem werden zwei Jugendliche verdächtigt, die NS-verherrlichendes Material in Whatsapp-Gruppen geteilt haben sollen.

Die Beamten stellten in den Wohnungen der Tatverdächtigen Beweismaterial sicher, das nun ausgewertet werden muss.

Die Polizei weist darauf hin, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sei. Meinungsfreiheit sei spätestens dann überschritten, wenn die Würde des Menschen angegriffen werde. Es könnten jederzeit strafrechtliche Verfahren eingeleitet werden – es drohen Geld- und Freiheitsstrafen.

Wer von Hate Speech im Internet betroffen ist oder darauf aufmerksam wird, soll die Fälle laut Polizei dokumentieren und melden. Wenn keine aktive und sachliche Gegenrede hilft, sollten derartige Kommentare blockiert werden.