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Veitshöchheim: Bislang kein Durchbruch im Cold Case Eveline Höbler

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13.02.2024, 05:45 Uhr in Lokales
Die 1986 in Veitshöchheim getötete Evelin Höbler
Foto: Polizei

Es ist ein Fall, der die Menschen bundesweit bewegt – über zwei Monate nach der Ausstrahlung der ZDF-Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ geht die Polizei weiter den Hinweisen zum Mordfall Eveline Höbler aus Veitshöchheim nach. Der große Durchbruch blieb allerdings bislang aus, so die Beamten auf Nachfrage.

Das könnte sich aber noch ändern. Von den rund 90 Hinweisen, die nach der Ausstrahlung des Cold Case eingegangen sind, klingen einige vielversprechend. Doch allen detailliert nachzugehen, dauert seine Zeit, so die Polizei.

Gerade, wenn immer wieder aktuelle Fälle die Beamten in Anspruch nehmen – beispielsweise der Angriff auf einen Polizisten in Ochsenfurt vor rund drei Wochen.

Der Mordfall Eveline Höbler

Vor 38 Jahren war die damals 24-jährige Eveline Höbler tot von einem Spaziergänger entdeckt worden. Ihr Körper lag an einem Trampelpfad am Ortsrand von Veitshöchheim, der am Zaun der Kaserne entlangführt – mindestens 30-Mal wurde auf die junge Frau eingestochen. Schnell stand fest, dass Eveline Höbler nicht dort getötet wurde. Auch ihre Wohnung war nicht der Tatort.

​​Bislang wissen die Ermittler, dass die junge Frau am Abend vor dem Verbrechen mit einer Freundin im Kino war. Nach dem Film stieg die 24-Jährige am Würzburger Hauptbahnhof in die Buslinie 19 nach Veitshöchheim ein. Nachdem sie zuhause angekommen war, soll sie ihre Wohnung nochmal verlassen haben, wohin ist unklar.

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