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Wiesenfeld: Neue Ermittlungen am Tatort des Cold-Case-Falles

vor 3 Monaten in Lokales
Flyer Sabine Back Wiesenfeld - Polizei
Foto: Polizei Unterfranken

Die Ermittlungen im Cold-Case-Fall von Wiesenfeld dauern weiter an. Am Donnerstag sind die Beamten erneut am Tatort um Untersuchungen durchzuführen. Zum Zweck der Beweissicherung werden dort Messungen vorgenommen. Mit modernster Technik werden diese dann digital dokumentiert. Mit diesen Maßnahmen wollen die Ermittler bisher gewonne Erkenntnise überprüfen und verifizieren.

Die Leiche der damals 13 Jahre alte Sabine war im Dezember 1993 auf einem Aussiedlerhof in Wiesenfeld gefunden worden, seitdem ist die Tat ungeklärt. Im Januar hatte die Polizei die Ermittlungen wieder aufgenommen, dabei war ein 44-Jähriger in den Fokus geraten. Die Ermittler sprachen davon, dass durch neue technische Methoden neue Beweise gesichert werden konnten. Diese technischen Möglichkeiten hätten zum Zeitpunkt der Tat noch nicht zur Verfügung gestanden. Wenig später war ein 44-Jährige festgenommen worden – vor einem Monat mussten die Beamten den Verdächtigen jedoch aus der U-Haft entlassen, da es kein ausreichender Verdacht auf Mord bestand. Auch ein 55-Jähriger wird im Cold-Case-Fall beschuldigt. Er ist auf freiem Fuß. Beide Verdächtige waren früher schon einmal im Visier der Ermittler.