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Würzburg: Bäckerinnung warnt vor steigenden Preisen

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vor einem Monat in Lokales
Ein Bäcker hält ein Brot in der Hand
Foto: pixabay.com

Auch Bäckereien leiden unter der Ukraine-Krise. Die Bäckerinnung Würzburg warnt aktuell vor steigenden Preisen bei Backwaren. Grund dafür seien aber nicht nur der gestiegene Mehlpreis, sondern vor allem die Energiekosten. Die Backöfen würden sehr viel Energie verbrauchen. Aber auch die Zulieferer würden wegen der hohen Spritkosten mehr Geld verlangen, was sich auf die Verbraucher auswirke. Kunden müssten aber nicht befürchten, zukünftig das Doppelte für Brot zu bezahlen.

Die Getreidepreise wären 70 Jahren konstant geblieben - seit Beginn des Ukrainekriegs seien sie so stark gestiegen wie schon lange nicht mehr, so die Bäckerinnung. An der Börse haben sie sich inzwischen fast verdoppelt.

Ein großer Teil des Getreides kommt aus der Ukraine - trotz der angespannten Lage am Weltmarkt rechnet der Bauernverband Bayern in Würzburg damit, dass die Getreideversorgung in Deutschland gesichert bleibt.

Wenn die regionale Erntemenge in diesem Sommer ähnlich groß bleibt wie in den vergangenen Jahren, sei die Nahrungsversorgung der Bevölkerung mit Getreide gewährleistet. Allerdings könnten einzelne Mehlsorten ausgehen.