Würzburg: Bahnhofsvorplatz und Barbarossaplatz sollen videoüberwacht werden
Würzburg ist eine sichere Stadt. Doch gerade am Bahnhofsvorplatz und am Barbarossaplatz gibt es aus Sicht der Polizei in Punkto Sicherheit Nachholbedarf. Deswegen plant sie, die beiden öffentlichen Plätze künftig mit Video zu überwachen. Diesen Plan haben die Beamten am Donnerstag im Würzburger Stadtrat bekannt gegeben. Das Ziel: Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken.
Jede zehnte Straftat an den beiden Brennpunkten
Körperverletzungen und Drogenhandel, aber auch schwerwiegendere Verbrechen – zehn Prozent aller Straftaten, die im gesamten Stadtgebiet begangen werden, passieren am Bahnhofsvorplatz oder am Barbarossaplatz, so die Polizei. Im vergangenen Jahr kam es dort zu insgesamt rund 660 Straftaten (414 am Bahnhof und 244 am Barbarossaplatz).
Polizei setzt auf Aufklärung und Abschreckung
Die Videoüberwachung soll die Würzburger vor Straftaten schützen und gleichzeitig potenzielle Straftäter abschrecken. Außerdem würde die Überwachung die Ermittlungsarbeit der Beamten erleichtern.
Grenzen der Videoüberwachung
Bei der Überwachung gibt es aber auch Grenzen – dabei spielt der Datenschutz eine große Rolle. Die Videoüberwachung muss – beispielsweise mit einem Schild – gekennzeichnet sein, außerdem darf kein Ton aufgenommen werden. Eine automatische Gesichtserkennung ist nicht erlaubt und die Übertragung muss verschlüsselt sein.