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Würzburg: Bombenfund in der Dürrbachau - Liveticker

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vor einem Monat in Lokales
Evakuierungsbereich Bombenentschärfung Dürrbachau
Foto: Stadt Würzburg

In der Würzburger Dürrbachau ist am Donnerstagabend eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der 220 Kilogramm schwere Blindgänger einer amerikanischen Fliegerbombe wurde bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Firma Koenig & Bauer in der Friedrich-König-Straße freigelegt.

Am Freitagnachmittag erfolgt die Entschärfung durch den Kampfmittelräumdienst. Dafür wird ab 13 Uhr ein Radius von etwa 500 Metern um den Fundort evakuiert. Bis 14 Uhr soll die Evakuierung abgeschlossen sein. Der komplette Bereich darf dann nicht mehr betreten werden. Um voraussichtlich 15 Uhr soll die Entschärfung der Bombe beginnen. Dafür rechnet die Feuerwehr nach aktuellem Stand mit einer Dauer von rund zwei Stunden.

Knapp 500 Menschen müssen für die Zeit der Entschärfung evakuiert werden. Als Notquartier steht die Dürrbachtalhalle in Oberdürrbach zur Verfügung. Die Stadt Würzburg hat eine Telefon-Hotline für Menschen eingerichtet, die bei der Evakuierung auf Hilfe angewiesen sind: 0931/30906600.

Zwischen einer Sammelstelle in der Rothofstraße an der Eisenbahnbrücke und der Dürrbachtalhalle werden Fahrzeuge der Hilfsdienste zwischen 13 und 14 Uhr pendeln.

Für die Entschärfung müssen die Bahnstrecke Würzburg-Aschaffenburg, die B27 Würzburg-Veitshöchheim und weitere Straßen gesperrt werden. Die Staatsstraße zwischen Würzburg-Zell und Margetshöchheim bleibt geöffnet.

Alle Entwicklungen im LIVE-TICKER

+++15:45+++
Mit leichter Verspätung hat die Entschärfung der Bombe begonnen. Der 220 Kilo Blindgänger ist mit zwei Zündkörpern bestückt, die beide entfernt werden müssen. Für die Entschärfung der Bombe sind bis zu zwei Stunden angesetzt.

+++14:58+++

Die Straßensperrungen rund um den Fundort des Blindgängers sind in Kraft. Damit ruht auch der Verkehr auf der B 27 im Bereich der Dürrbachau, gleiches gilt für die Bahnlinie Würzburg Gemünden. Die Experten machen sich in den kommenden Minuten daran, die beiden Zünder des Blindgängers zu entfernen.

+++12:51+++
INFORMATION FÜR EVAKUIERTE MENSCHEN
Die Feuerwehr bittet dringend darum, beim Verlassen der eigenen Wohnung die Lichter zu löschen. Sofern in den Häusern noch Licht brennt, werden dort noch Menschen vermutet.

+++12:45++

INFORMATION ZU DEN SPERRUNG
Ab 14 Uhr werden die kleineren Straßen im Bereich der Sperrzone für den Verkehr gesperrt. Für die B27 und die Bahnstrecke soll die Sperrung dann um 14 Uhr 40 beginnen.

+++11:36+++

INFORMATION ZUR EVAKUIERUNG
Die Stadt Würzburg hat eine Telefon-Hotline für Menschen eingerichtet, die bei der Evakuierung auf Hilfe angewiesen sind: 0931/30906600.

+++11:17+++
INFORMATION ZUR EVAKUIERUNG
Es müssen rund 300 Leute evakuiert werden. Es werden zwei Betreuungsplätze eingerichtet. Eine weitere Betreuungs-Stelle ist in der Dürrbachtalhalle. Mit Eingangsregistrierung für Kontaktverfolgung wegen der Pandemie. Eventuell werden auch Schnelltests angeboten.

+++11:10+++
Laut Einsatzkräften handelt es sich um eine Amerikanische Bombe mit 220 Kilogramm. Einer der beiden Zünder ist so deformiert, dass die Entschärfung kompliziert wird und dabei Tageslicht benötigt wird.

+++ 11:02 +++
INFORMATIONEN ZUR EVAKUIERUNG:
Die Evakuierungszone rund um den Bomben-Fundort ist nicht kreisrund. Main und Zeller Seite müssen nicht evakuiert werden. Grob erstreckt sich die Evakuierungszone über die Friedrich-Koenig-Straße, die Rothofstraße, Teile der Paradiesstraße, die Otto-Hahn-Straße und in Teilen die Albert-Einstein-Straße.

Die B27 und die Bahnstrecke werden gesperrt. Die Staatsstraße zwischen Würzburg-Zell und Margetshöchheim kann aber offen bleiben. Für viele Pendler auf dem Weg in den Norden dürfte diese Meldung eine Erleichterung sein. Durch die Sperrung der B27 muss aber auf dieser Strecke mit erheblich mehr Verkehr und entsprechend auch mit Stau gerechnet werden.

Hier die exakte Sperrzone ansehen

+++ 10:59 +++
Die WVV rechnet während der Sperrung mit erheblichen Verspätungen und Ausfällen bei den Bussen in Würzburg. Teilweise werden diese auch anders fahren als sonst. Betroffen sind voraussichtlich die Linien 13 und 27.

+++ 10:50 +++
Die Lagebesprechung der Einsatzkräfte ist beendet. Um 11 Uhr werden die Stadt, die Feuerwehr und das Bayerische Rote Kreuz über Einzelheiten der Evakuierung bekanntgeben.

+++ 08:57 +++
Bei Koenig & Bauer, auf dessen Gelände die Bombe gefunden wurde, arbeitet zunächst normal weiter. Hier beginnen ab 13 Uhr interne Evakuierungsmaßnahmen. Um 15 Uhr soll ja dann die Entschärfung der Bombe beginnen. Koenig & Bauer ist mit 1.700 Angestellten einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Allerdings befinden sich wegen Schichtbetrieb und Homeoffice nicht so viel Menschen auf dem Betriebsgelände.

+++ 08:25 +++
Viele Pendler versuchen aktuell zu planen, wie sie am Nachmittag am besten um die Sperrung herumfahren können. Genaue Infos dazu gibt es allerdings noch nicht. Fest steht bislang nur, dass die B27 und die Bahnlinie in der Dürrbachau gesperrt werden müssen. Ob zum Beispiel auch die Strecke Würzburg-Margetshöchheim, auf der anderen Mainseite, betroffen sein wird, steht noch nicht fest. Wir informieren darüber, sobald es feststeht.

+++ 07:02 +++
Der Fundort der Bombe liegt mitten im Industriegebiet Dürrbachau. Laut Informationen der Mainpost sind von der Evakuierung sowohl Betriebe als auch Wohnhäuser betroffen. Laut der Facebook-Seite von Paul Justice, Einsatzleiter beim BRK, liegt das Gemeindegebiet von Zell aber außerhalb der Evakuierungszone.

+++ 05:52 +++
Um 9 Uhr findet eine Lagebesprechung der Einsatzkräfte ab. Dabei wird dann das genaue Vorgehen bei der Evakuierung besprochen.

+++ 05:05 +++
Die Evakuierung könnte am Nachmittag für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgen. Die Bahnstrecke Würzburg-Aschaffenburg und die B27 Würzburg-Veitshöchheim müssen gesperrt werden. Dazu auch noch kleinere Straßen im Bereich Dürrbachau. Pendler werden gebeten sich schon jetzt auf eine weiträumige Umfahrung einzustellen. Das Gebiet Dürrbachau sollte gemieden werden. Ob die Sperrung der Straßen direkt auch um 14 Uhr, mit Beginn der Evakuierung in Kraft tritt, oder erst unmittelbar vor der Entschärfung, ist noch unklar.