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Würzburg: Corona-Auffrischungsimpfungen ausschließlich über mobile Teams

vor einem Monat in Lokales
Eine Spritze im Kampf gegen Corona und die Verbreitung von Covid. Das Impfen per Injektion. Impfung
Foto: unsplash.com

In Würzburg laufen derzeit die Vorbereitungen für die Drittimpfungen für Risikopatienten. Die Stadt weist jetzt nochmal daraufhin, dass diese nicht in den Impfzentren durchgeführt werden, sondern ausschließlich über mobile Impfteams und Hausärzte. Die mobilen Teams werden gezielt in die Alten- und Pflegeheime fahren und dort die Menschen impfen. Patienten mit Immunschwäche oder Immunsuppression, Pflegebedürftige und Personen ab 80 Jahren, die zu Hause leben, werden durch die niedergelassenen Ärzte geimpft.

Der Leiter des Würzburger Impfzentrums, Peter Sefrin, sieht derzeit keine besondere Dringlichkeit bei der Auffrischungsimpfung nach sechs Monaten. Aus medizinischer Sicht sei sogar ein noch längerer Zeitraum sinnvoll. Der Grund liege im höheren Spiegel von Antikörpern, je länger der Zeitraum dazwischen ist. Durch die Grundimmunisierung ist laut Sefrin auch nach sechs Monaten noch ein ausreichender Schutz vorhanden.