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Würzburg: Dachcafé-Hochhaus zur Hälfte abgerissen

vor einem Monat in Lokales
Ein großer Abrissbagger steht neben der Ruine des ehemaligen Hochhauses mit dem Dachcafe
Foto: Funkhaus Würzburg

Das berühmte Dachcafé-Hochaus in der Würzburger Sanderau ist bereits zur Hälfte verschwunden. Bis etwa Mitte Oktober wird das 65 Meter hohe Gebäude dann komplett verschwunden sein. Es war eins der höchsten Gebäude der Stadt. Derzeit knabbert ein Bagger mit einer großen Zange Stück für Stück den Beton ab. Die Verantwortlichen gehen am Ende von einem Geröllhaufen in der Größenordnung von etwa 20.000 Tonnen aus.

Sprengung war nicht möglich

Eine Sprengung sei bei diesem Gebäude kaum durchführbar gewesen, auch weil dann in Corona-Zeiten zahlreiche Nachbarhäuser hätten evakuiert werden müssen. Das Hochhaus mit dem berühmten Dachcafé wurde 1975 fertiggestellt und war zuletzt ein Wohnstift des Bürgerspitals.

2025 Fertigstellung von vier Wohngebäuden geplant

Besitzer des Grundstücks ist die Freier Besitzgesellschaft aus Rottendorf. Sie plant auf dem Gelände an der Königsberger Straße einen Komplex aus vier Gebäuden mit 153 Wohnungen. Etwa ein Drittel davon wird geförderter Wohnraum. Weiter sind auch eine Kita und eine Bäckerei geplant. In welchem Bereich die Mietpreise liegen werden ist laut einem Sprecher noch nicht absehbar. Die Fertigstellung ist für 2025 geplant.