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Würzburg: Diözesanrat auf Abstand zu AfD

15.01.2024, 05:02 Uhr in Lokales
Die Decke des Würzburger Doms
Foto: pixabay.com

Nach Bekanntwerden eines Geheimtreffens von Rechtsradikalen mit AfD-Politikern in Potsdam wird teils der Ruf nach einem Verbot der AfD laut.

Auch der Diözesanrat des Bistums Würzburg ist der Ansicht, dass sich die Partei in weiten Teilen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet. Das hat das Gremium am Samstag in einer Stellungnahme mitgeteilt.

Deswegen sei eine AfD-Mitgliedschaft auch nicht mit kirchlichen Ämtern vereinbar. Christentum und Extremismus schließen sich eindeutig aus, so der Diözesanrat.

Wer sich nicht zur Verfassung und den Menschenrechten bekenne, habe im Landeskomitee der Katholiken in Bayern – dem Zusammenschluss der Diözesanräte der bayerischen Bistümer – keinen Platz.

Recherchen des Medienhauses „Correctiv“ zufolge sollen Ende November rund zwei Dutzend Personen aus dem rechtsradikalen Milieu an einem geheimen Treffen in Potsdam teilgenommen haben – darunter AfD-Politiker. Dabei wurde unter anderem besprochen, wie Millionen Menschen mit Migrationshintergrund aus dem Land vertrieben werden sollen.

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