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Würzburg: Eilantrag CSU – Stadt soll 1,5 Millionen Euro in Corona-Maßnahmen investieren

vor 16 Tagen in Lokales
Das Rathaus in Würzburg mit Innenhof
Foto: Funkhaus Würzburg

Die Stadt Würzburg soll 1,5 Millionen Euro in die Eindämmung der Corona-Pandemie investieren – das fordert die CSU-Stadtratsfraktion in einem Eilantrag an den Stadtrat. Konkret bedeutet das: Eine Million Euro soll in die Erweiterung von Test- und Impfangeboten fließen. Daneben soll die Stadt 500.000 Euro für den Katastrophenschutz zur Verfügung stellen – in Form eines Nothilfefonds.

Aus Sicht der CSU-Stadtratsfraktion gebe es im Raum Würzburg nicht genügend öffentliche Testangebote. Durch erweiterte Test- sowie Impfkapazitäten (wie beispielsweise Pop-up-Test- und Impfangebote) könnte eine Überlastung der Krankenhäuser vermieden werden. Deshalb fordert die Würzburger CSU schnelles Handeln – dies könne auch unabhängig von der Zuständigkeit erfolgen, so die CSU.

CSU: Ungeimpfte sollen Schnelltests zahlen

Unterdessen fordert die Stadtratsfraktion, dass Ungeimpfte künftig selbst für ihre Schnelltests aufkommen sollen, um so den finanziellen Aufwand für die Stadt gering zu halten. Für Geimpfte und Genesene sollen – gerade bei 2G plus – die Tests weiterhin kostenlos bleiben.

Ob das allerdings umzusetzen ist, scheint fraglich: Seit Samstag sind die Bürgertests bundesweit wieder kostenlos – damit haben sowohl Geimpfte, Genesene als auch Ungeimpfte Anspruch auf einen kostenlosen Antigen-Schnelltest. Die Grundlage hierfür: Eine Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums.