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Würzburg: Folgen des 48-Stunden-Warnstreiks für Uniklinik

23.11.2023, 13:45 Uhr in Lokales
Verdi Streik oeffentlicher Dienst Uniklinik Foto Funkhaus Wuerzburg
Foto: Funkhaus Würzburg

Seit dem frühen Donnerstagmorgen wird das Würzburger Uniklinikum von der Gewerkschaft Verdi bestreikt. Die Beschäftigten sind dazu aufgerufen bis Samstag um 5:30 Uhr ihre Arbeit niederzulegen.

Für die Uniklinik hat das zur Folge, dass zwei Stationen an der Kinderklinik und an der Augenklinik geschlossen werden mussten. In vier weiteren Stationen wurde laut Uniklinik die Anzahl der Betten deutlich reduziert.

Zudem ist der OP-Betrieb deutlich eingeschränkt. Am Zentrum für operative Medizin fallen zwei Drittel der normalen OP-Kapazitäten aus. Planbare Eingriffe wurden vorab abgesagt. Eine Notfallversorgung wurde eingerichtet.

800 Personen bei Demo in der Innenstadt

Neben dem Warnstreik hat Verdi auch zu einer Demonstration aufgerufen. Am Vormittag haben sich rund 800 Menschen versammelt und sind mit ihren Forderungen durch die Innenstadt gezogen. Die Demo startete in der Zellerau und führte über die Friedensbrücke zur Juliuspromenade. Am Hauptbahnhof fand gegen 12 Uhr noch eine Kundgebung statt.

Forderung von Verdi

Verdi fordert für die Beschäftigten in den aktuellen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst 10,5 Prozent mehr Gehalt und für Azubis 200 Euro mehr im Monat.

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