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Würzburg: Forscher entwickeln neues Corona-Testverfahren

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vor 8 Tagen in Lokales
PCR-Test
Foto: pixabay.com

Eine Innovation aus Würzburg könnte die Corona-Tests revolutionieren. Forscher des Würzburger Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) haben gemeinsam mit der Universität Würzburg ein neues Corona-Testverfahren entwickelt. Das kann nicht nur eine Infektion selbst erkennen, sondern auch welche Virus-Variante vorliegt. Außerdem kann der Test auch andere Krankheitserreger bestimmen.

Laut der Forscher könnte das neue Testverfahren PCR-Tests und andere Methoden überholen und künftig auch für weitere Diagnosen – wie andere Infektionskrankheiten, Krebs und seltene genetische Erkrankungen – zum Einsatz kommen.

Das neue Testverfahren wurde bereits zum Patent angemeldet.

Testverfahren bei Besuch von Wissenschaftsminister Sibler vorgestellt

Das neue Testverfahren ist am Mittwoch am Würzburger Uniklinikum vorgestellt worden. Hintergrund war der Besuch des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler – der Minister informierte sich über die neusten Erkenntnisse und Forschungsprojekte zu Corona. Daneben bedankte sich Sibler beim Personal der Uniklinik: Die Beschäftigten leisten in dieser angespannten Lage herausragende Arbeit, um die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten hochkompetent sicherzustellen, so der Wirtschaftsminister.

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