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Würzburg/Kitzingen: Hier gilt ab Januar die Mietpreisbremse

vor einem Monat in Lokales
Der Schlüssel zur Wohnung oder dem Haus - Miete oder Kauf?
Foto: Pixabay.com

Bezahlbaren Wohnraum in der Region zu bekommen, ist vielerorts ein Problem. Der Freistaat Bayern versucht da mit einer Mietpreisbremse einzugreifen, wo die Mietpreise am stärksten explodieren. Neu fallen sechs Gemeinden aus dem Kreis Kitzingen darunter – unter anderem: Abtswind, Dettelbach und Albertshofen. Gleichzeitig wird die Mietpreisbremse in sechs Gemeinden im Landkreis Würzburg zum Jahreswechsel wieder außer Kraft gesetzt. Dort habe sich die Lage verbessert, so der Freistaat. Bis zum Jahresende gilt die Mietpreisbremse unter anderem noch in Bergtheim, Kürnach und Unterpleichfeld.

Die Stadt Würzburg steht weiterhin auf der Liste. Das Problem: Bislang hat die Stadt keinen Mietspiegel. Damit hat die Mietpreisbremse keine Wirkung.

Was ist die Mietpreisbremse?

Die Mietpreisbremse soll verhindern, dass die Mieten nicht über ein bestimmtes Maß steigen. Vermieter dürfen – wenn sie ihre Wohnung erneut vermieten – nur eine Miete fordern, die maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete (Mietspiegel) liegt. Neubauten und umfassend sanierte Wohnungen sind davon ausgenommen.