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Würzburg: Mediziner fordert mehr Aufklärung zu Bluthochdruck

17.05.2024, 06:05 Uhr in Lokales
Eine Person misst den Blutdruck mit einem Gerät am Handgelenk
Foto: Pixabay.com

Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit, aber es muss besser über sie aufgeklärt werden. Das fordert der Würzburger Internist Kai Lopau von der Uniklinik Würzburg anlässlich des Welthypertonietags, am Freitag.

Um Bluthochdruck vorzubeugen, bräuchte es bereits mehr Gesundheitsbildung, angefangen bereits an Kindergärten und Schulen, um über die Risikofaktoren aufzuklären. Jeder vierte bis dritte Deutsche ist demnach von Bluthochdruck betroffen. Angesichts der alternden Gesellschaft stiegen diese Zahlen weiter.

Mögliche Folgen von dauerhaftem Bluthochdruck sind Herzschwäche, Schlaganfälle, Nierenschwäche und Sehstörungen.

Zu den Risikofaktoren für Hypertonie zählen hohes Alter, Übergewicht, Typ-2-Diabetes, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und erbliche Gründe. Bis zum Alter von 50 Jahren sind laut Lopau mehr Männer als Frauen davon betroffen, ab 50 Jahren sei es umgekehrt.

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