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Würzburg: Multifunktionsarena, Rottendorfer Straße und Haushaltsentwurf im Stadtrat

vor einem Monat in Lokales
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Foto: Funkhaus Würzburg

Im Würzburger Stadtrat geht es am Donnerstagnachmittag unter anderem um die die Multifunktionsarena, die Brücke Rottendorfer Straße und den Haushalt für 2022.

Beim Thema Multifunktionsarena stimmen die Würzburger Stadträte darüber ab, ob sich die Stadt mit insgesamt 16 Millionen Euro bis 2027 an der Finanzierung beteiligen wird. Der größte Teil soll mit über vier Millionen Euro nächstes Jahr gezahlt werden. Der Bauantrag für die geplante Multifunktionsarena soll bis zum Jahresende eingereicht sein. Im nächsten Sommer könnte der Startschuss für das rund 51-Millionen-Euro-Projekt fallen. Die Arena soll in der Schweinfurter Straße gebaut werden und Platz für Veranstaltungen aus Kultur, Sport und Wissenschaft bieten. Bereits vor einer Woche wurden die Pläne im Würzburger Hauptausschuss gebilligt.

Außerdem geht es um die Erneuerung der Brücke Rottendorfer Straße. Die ist zwar erst 2025 / 2026 geplant, wenn die Siligmüllerbrücke fertiggestellt ist und den Verkehr Richtung Frauenland abwickeln kann. Schon jetzt muss aber mit der Bahn eine Vereinbarung geschlossen werden. Die Brücke Rottendorfer Straße führt ja über die Bahngleise, alle Arbeiten sowie mögliche Sperrungen müssen genau mit der Bahn besprochen werden.

Daneben stellt Kämmerer Robert Scheller den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr vor. Spannend wird dabei vor allem die Frage, wie sich Corona dabei schon bemerkbar macht. Die Würzburger Kulturschaffenden haben in einem Offenen Brief bereits gebeten, die Corona-Hilfen im kommenden Jahr zumindest in kleinerem Umfang als in diesem Jahr aufrecht zu erhalten.

Unterdessen wird ein Thema nicht im Stadtrat behandelt: Das Mobilitätskonzept mehrerer Stadtrats-Fraktionen, das vor einer Woche vorgestellt worden ist. Eigentlich sollte er schon für heute in den Stadtrat eingebracht werden, bislang ist er bei der Stadt aber noch nicht eingegangen. Er wird daher wohl erst im nächsten Stadtrat am 18. November behandelt. Im Kern geht es bei dem Konzept darum, die öffentlichen Straßenparkplätze in der Innenstadt weitgehend zu streichen und den Verkehr in Parkhäuser zu leiten.