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Würzburg: Nach Kirchenasyl-Urteil - Ordensschwester will dagegen vorgehen

vor 3 Monaten in Lokales
Das Schild des Justizzentrum in der Ottostraße in Würzburg in Großaufnahem
Foto: Funkhaus Würzburg

Sie wurde in der vergangenen Woche verurteilt, weil sie zwei geflüchteten Frauen Kirchenasyl gewährt hatte – dagegen will die Ordensschwester des Klosters Oberzell im Landkreis Würzburg jetzt Rechtsmittel einlegen. Das teilte ihr Anwalt mit. Das Gericht hatte sich für eine Verwarnung mit Strafvorbehalt entschieden. Als Auflage sollte die 38-Jährige 500 Euro an eine gemeinnützige Organisation spenden. Dagegen will sie jetzt vorgehen, Ziel ist der Freispruch.

Die Ordensschwester hatte die Frauen nach eigenen Angaben aufgenommen, um sie vor Zwangsprostitution und Menschenhandel zu bewahren. Damit hatte sie Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt geleistet.