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Würzburg: Pilotstudie zu Long-Covid gestartet

vor 3 Monaten in Lokales
Eine Frau steht in einem Forschungs-Labor mit vielen Fläschchen und Gläschen
Foto: Pixabay.com

In Würzburg ist jetzt eine Pilotstudie zu Long-Covid gestartet. Es ist eine der ersten überhaupt in Deutschland.

Long-Covid oder auch das Post-Covid-Syndrom sind langanhaltende Nachwehen nach einer Corona-Infektion wie Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Atembeschwerden. Möglich sind aber auch psychische Auswirkungen wie posttraumatische Belastungsstörungen, Ängste und Zwänge. Etwa 15 Prozent aller Genesenen kämpfen mit solchen oder anderen Langzeit-Beschwerden.

Long-Covid noch ziemlich unerforscht

Derzeit ist noch relativ unerforscht, woher diese Symptome kommen und wie sie behandelt werden können, bevor sie womöglich auch chronisch werden.

Ab Sommer werden im Rahmen der Studie 100 Testpatienten vier Wochen lang mit Cortison und B-Vitaminen gegen die Symptome behandelt.

Forschungsprojekt wird von Würzburg aus koordiniert

An der Studie sind auch Medizinzentren aus Kiel, Tübingen und Magdeburg beteiligt, federführend ist aber das Institut für Allgemeinmedizin an der Uni Würzburg.