Anzeige

Würzburg: Sanderau als „Demografiefeste Kommune“ Bayerns ausgewählt

vor einem Monat in Lokales
Verschiedene Geldscheine aufgefächert
Foto: Funkhaus Würzburg

Der Würzburger Stadtteil Sanderau ist jetzt als Teil des Pilotprojekts „Demografiefeste Kommune“ des Freistaats Bayern ausgewählt worden. Vier Jahre lang bekommt die Stadt externe Berater zur Seite gestellt, um für eine gute Lebensqualität im Stadtteil zu sorgen – angepasst an die Gegebenheiten vor Ort. Dafür gibt es eine maximale Förderung in Höhe von 174.000 Euro. Damit sollen Strategien erarbeitet, neue Projekte angestoßen und bereits vorhandene Initiativen vernetzt werden.

Die Sanderau gehört zu den Stadtteilen in Würzburg mit der ältesten Bevölkerung. Insgesamt leben hier etwa 13.600 Menschen. Sie sind im Schnitt 42,5 Jahre alt (Stand: 2019). Bis zum Jahr 2035 wird der Stadtteil wohl deutlich überaltert sein. Denn laut Stadt ist die Sanderau aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der guten Infrastruktur gerade bei Senioren sehr beliebt. Hier gibt es 20 seniorengerechte Angebote in Form von Altenheimen, Pflegediensten und sonstigen Hilfsformen. Gleichzeitig gibt es aber auch viele junge Menschen – junge Familien und Studenten. Denn die Universität, die Mensa und das Studentenwerk sind nahe. Die Stadt steht also vor der Herausforderung, sowohl der älteren als auch der jüngeren Bevölkerung gerecht zu werden. Mit dem Projekt soll unter anderem das Miteinander der Generationen gefördert werden.

Insgesamt hatten sich über 100 bayerische Kommunen als „Demografiefeste Kommune“ beim bayerischen Finanz- und Heimatministerium beworben. Der Würzburger Stadtteil Sanderau ist als einziger Pilotstadtteil Bayerns in das Projekt aufgenommen worden.