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Würzburg: SEEBRÜCKE fordert Solidarität mit allen Geflüchteten

vor einem Monat in Lokales
Das Postgebäude am Würzburger Bahnhof
Foto: Funkhaus Würzburg

Grenzenlose Solidarität mit allen Menschen auf der Flucht. Das fordert die Hilfsorganisation SEEBRÜCKE jetzt von der Stadt Würzburg. Dazu findet auch am Sonntag um 16 Uhr eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz statt.

Unter dem Titel „Refugees Are Welcome“ fordern Aktivistinnen und Aktivisten die politischen Entscheidungstragenden, insbesondere Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt, dazu auf, sich für die Aufnahme aller Geflüchteten einzusetzen. Unabhängig von Nationalität und Herkunft.

Es sei absolut notwendig und sollte selbstverständlich sein, wie schnell und unbürokratisch den geflüchteten Menschen aus der Ukraine geholfen wird. Gleichzeitig kritisiert das Team der SEEBRÜCKE allerdings, dass seit 2015 an den europäischen Außengrenzen aufgerüstet wurde, Menschen erschossen und vertrieben wurden.

„Oberbürgermeister Schuchardt hat Würzburg 2019 zu einem ‚Sicheren Hafen‘ erklärt – es ist jetzt seine Pflicht, zu beweisen, dass dieser Sichere Hafen für alle Menschen gilt, nicht nur für Menschen mit einem europäischen Pass!“

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung für sichere Fluchtwege und Seenotrettung.