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Würzburg: Stadt will Geflüchtete aus Afghanistan aufnehmen

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vor einem Monat in Lokales
Das ist das Rathaus von Würzburg mit Vierröhrenbrunnen
Foto: Funkhaus Würzburg

Die Stadt Würzburg ist bereit, Geflüchtete aus Afghanistan aufzunehmen. Das hat die Stadt am Mittwochabend auf Anfrage unserer Redaktion in einem Statement mitgeteilt. Als Bündnisstadt „Sichere Häfen“ sehe man sich in der Pflicht, humanitäre Hilfe zu leisten. Rund 100 Kommunen bundesweit sind in diesem Bündnis organisiert, darunter auch München, Nürnberg und Erlangen. Eine konkrete Zahl, wie viele Geflüchtete die Stadt aufnehmen kann oder will, nennt Oberbürgermeister Schuchardt noch nicht. Er hofft auf eine gerechte Verteilung unter den 100 "Sichere-Häfen"-Kommunen.

Die SPD-Stadtratsfraktion hatte am Mittwochvormittag in einem Eilantrag die Stadt dazu aufgefordert, sich umgehend dazu bereit zu erklären, Geflüchtete aus Afghanistan aufzunehmen. Man sehe es als Verantwortung und humanitäre Verpflichtung den afghanischen Ortskräften zu helfen, so die SPD. Zuallererst gelte es jetzt die zu retten, die unter akuter Gefahr für Leib und Leben stehen.