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Mainfranken: Institutionen und Behörden gegen rechts

26.01.2024, 05:10 Uhr in Lokales
Menschen demonstrieren in der Würzburger Innenstadt gegen Rechtsextremismus
Foto: Funkhaus Würzburg

Nein zu rechten und demokratiefeindlichen Strömungen – dafür sprechen sich immer mehr Institutionen und Behörden in Mainfranken aus. Nach der Stellungnahme der Diözese Würzburg positionieren sich jetzt auch das Würzburger Uniklinikum, Würzburgs Landrat Thomas Eberth und die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt (IHK).

So distanziert sich das Würzburger Uniklinikum ganz klar von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit – vielmehr sei es wichtig, sich für Zusammenhalt und gesellschaftliche Vielfalt einzusetzen. ​Insgesamt arbeiten im Bereich der Universitätsmedizin Menschen aus 87 Nationen zusammen. Viele Aufgaben könnte ohne die Kompetenz und den Einfluss von verschiedenen Nationen und Kulturen so nicht erfüllt werden, so die Klinik.

Wichtig sei daher die Mitte der Gesellschaft, die sich klar gegen extremistische Strömungen stellt, so Würzburgs Landrat Thomas Eberth. Das betont auch die IHK: Aktuell seien nämlich viele Unternehmen besorgt darüber, dass Positionen, die unter anderem die rechtsstaatlichen Prinzipien in Frage stellen, an Zustimmung gewinnen. Extremistische Hetze, Fremdenfeindlichkeit oder Gewalt seien inakzeptabel. Vielmehr setze die IHK auf Weltoffenheit, Toleranz und grenzüberschreitenden Austausch – gerade hinsichtlich der Notwendigkeit von Fachkräften aus dem Ausland.

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