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Würzburg: Wallfahrten mit neuen Konzepten in Corona-Zeiten

vor 3 Monaten in Lokales
Wanderschuhe vor einer Hütte im Wald
Foto: Pixabay.com

Die Corona-Pandemie prägt die Wallfahrten in Mainfranken auch in diesem Jahr. Die klassische Würzburger Wallfahrt zum Kreuzberg in der Rhön wird es wieder nicht geben. Statt dessen soll an den Wallfahrtstagen im August täglich eine Messe gefeiert werden. Die Teilnehmer bekommen die Walldfahrt-Stationen digital als Videoclip.

Üblicherweise nehmen jedes Jahr rund 500 Gläubige die fast 180 Kilometer zum Kreuzberg zu Fuß auf sich. Traditionell kommen die Pilger bei ihrer Rückkehr in der Semmelstraße an, wo sie von Verwandten und Freunden empfangen werden. Dann wird hier die Zwiebelkirchweih gefeiert – mit Zwiebelblootz und Federweißer.

Rund um Kiliani kommen jährlich rund 20.000 Gläubigen nach Würzburg. In diesem Jahr können die Reliquien der Franken-Heiligen vom 4. bis 11. Juli besucht werden. Die Gottesdienste für die Ehe-Jubilare werden dieses Mal aber auf drei Wochen ausgedehnt. So verteilen sich die Menschen besser.