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Mainfranken: Apotheken stellen nun digitalen Impfnachweis aus

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vor einem Monat in
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Es war teils ein holpriger Start, weil die entsprechende Software überlastet war. Dieses Fazit haben Apotheken in Würzburg, Main-Spessart und Kitzingen gezogen, sie stellen seit Montag teils den digitalen Impfnachweis aus. Das heißt: Sie generieren einen QR-Code, der eingescannt und dann in die Corona-Warn-App des Bundes und in die CovPass-App importiert werden kann.

Noch nicht überall sind die Probleme behoben:

Wolfang Schiedermair, Sprecher der Würzburger Apotheken, berichtet von Server-Problemen in seinen Apotheken am Morgen. Er vermutet, dass das daran lag, dass sich viele Apotheken in Deutschland zur entsprechenden Software zuschalten wollten. Die Probleme seien bei ihm nach wenigen Stunden aber bereits behoben worden. Andere Apotheken in Main-Spessart und Kitzingen kämpfen aktuell aber noch damit und sprechen von einer echten Geduldsprobe. Das haben sie auf Nachfrage erklärt. Einzelfälle warteten auch noch auf ihren Bestätigungs-Brief, um überhaupt Zugang zur nötigen Software zu haben. Dafür mussten sich die Apotheken ja zuvor registrieren. Wolfgang Schiedermair hatte vor dem Wochenende bereits kritisiert, dass ein Wochenende zum Vorbereiten sehr kurzfristig gewesen sie.

Wer fragt nach?

Aktuell würden Personen jeden Alters nach dem digitalen Corona-Impfnachweis fragen. Das berichtet Wolfang Schiedermair. Gründe, warum sie ihn verlangen, konnte er nicht nennen. Er vermutet aber, dass die Menschen es satt sind, immer das gelbe Impfbuch mitzuschleppen, das Handy hätten sie sowieso fast immer dabei.

Welche Apotheken mitmachen, steht online unter https://www.mein-apothekenmanager.de.

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