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Mainfranken: Corona sorgt für weniger Unfälle auf den Autobahnen

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vor 3 Tagen in Lokales
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Im Corona-Jahr 2020 war auf den Autobahnen rund um Würzburg weniger los. Dadurch hat es weniger Unfälle gegeben. Das hat die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried im Rahmen ihrer Verkehrsunfall- und Kriminalstatistik mitgeteilt. Insgesamt gab es auf der A3, A7 und A81, die im Zuständigkeitsbereich liegen, rund 1.560 Verkehrsunfälle. Das waren fast 30 Prozent weniger als im Jahr davor. Auch die Zahlen der dabei Verletzten und Getöteten gingen deutlich zurück. Verletzt wurden rund 290 Personen. Das waren 30 Prozent weniger als 2019. Auch hier entwickeln sich die Zahlen positiv: Im Corona-Jahr 2020 starben zwei Menschen bei Unfällen auf den genannten Autobahnen. Das war ein Rückgang um 60 Prozent verglichen mit 2019.

Häufigste Unfallursachen waren wiederholt zu wenig Sicherheitsabstand und überhöhte Geschwindigkeit. Danach folgten Fehler beim Nebeneinanderfahren und beim Überholen.

Besondere Fälle:

Mitte Oktober blieb ein Lkw-Fahrer auf dem Standstreifen der A 7 in Fahrtrichtung Ulm stehen, um dort etwas zu erledigen. Als ein anderer Sattelzug an ihm vorbeifuhr, geriet der 61-jährige zwischen beide Fahrzeuge und wurde tödlich verletzt.

Mitte Dezember geriet ein LKW aus bislang unbekannter Ursache auf der A 3 in Fahrtrichtung Nürnberg ins Schleudern und blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Ein nachfolgendes Auto fuhr dann mit voller Wucht auf und geriet sofort in Brand. Die Fahrerin wurde eingeklemmt und konnte nur noch tot aus ihrem Fahrzeug geborgen werden.