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Mainfranken: Das bedeutet der AstraZeneca-Stopp für die Region

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vor 2 Monaten in Lokales
Das Impfzentrum von Stadt- und Landkreis Würzburg auf der Talavera mit dem Schild am Eingang
Foto: Funkhaus Würzburg

Der AstraZeneca-Impfstopp für Menschen unter 60 hat in Mainfranken erst einmal keine größeren Auswirkungen. Das haben die Landratsämter Würzburg, Main-Spessart und Kitzingen mitgeteilt. Der Umgang wird jedoch in den einzelnen Kreisen unterschiedlich gehandhabt.

In Würzburg werden geplante Impfungen mit AstraZeneca weiter durchgeführt. Unter 60-Jährige haben die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob sie damit geimpft werden wollen oder nicht. Wer das nicht will, kann seinen Termin stornieren und nächste Woche einen neuen vereinbaren. Derjenige erhält dann die Impfstoffe Biontech oder Moderna.

Im Landkreis Main-Spessart wurden alle Impfungen mit AstraZeneca für Menschen unter 60 ausgesetzt. Wer sich übers Internet registriert hatte, kann hier einen neuen Termin vereinbaren. Wer bereits einmal mit AstraZeneca geimpft wurde und jünger als 60 ist, hat zwei Möglichkeiten: Er kann regulär die Zweitimpfung mit AstraZeneca bekommen – vorher muss allerdings ein Gespräch mit einem Arzt stattgefunden haben, um die Risiken einzuschätzen. Alternativ kann gewartet werden, was die Ständige Impfkommission zu diesem Thema vorschlägt. Ein Ergebnis soll bis Ende April vorliegen.

Im Landkreis Kitzingen vergibt das Impfzentrum erst dann wieder Termine mit dem Impfstoff AstraZeneca, wenn eine Systemumstellung stattgefunden hat. Mit dieser soll verhindert werden, dass unter 60-Jährige einen Termin mit AstraZeneca bekommen. Vorerst werden hier nur Termine mit Biontech und Moderna vergeben. Bereits bestehende Termine bei unter 60-Jährigen wurden abgesagt und mit einem anderen Impfstoff neu vergeben.