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Mainfranken: IHK-Jahresrückblick

vor 5 Monaten in Lokales
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Foto: Norbert Schmelz

Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester ist traditionell die Zeit der Jahresrückblicke. Auch der Hauptgeschäftsführer der IHK Mainfranken hat jetzt eine Bilanz gezogen. 2020 war kein einfaches Jahr für die Wirtschaft in der Region, so Professor Dr. Ralf Jahn. Und auch der Ausblick sei eher trübe. Doch nicht allein die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie seien das Problem. Viele exportorientierte Unternehmen leiden auch unter den Folgen der brüchigen transatlantischen Beziehungen und des drohenden Brexits.Unter dem Strich könne man sagen: es liegen harte und entbehrungsreiche Monate für nicht wenige der 72.000 mainfränkischen IHK-Unternehmen hinter uns. Zwar hätte die Politik in der Corona-Krise mit milliardenschweren Hilfsprogrammen unterstützt. Aber: für manche sei das Geld aufgrund bürokratischer Hürden schlicht zu spät gekommen, so Jahn.Auch zum Jahreswechsel bestehe kein Grund zur Entwarnung. Der Weg zurück in die wirtschaftliche Normalität sei lang. Die Hälfte der mainfränkischen Unternehmen rechnet laut Jahn damit, das Vor-Corona-Niveau spätestens Ende 2021 zu erreichen - für viele sei aber auch das in weite Ferne gerückt.Der IHK-Hauptgeschäftsführer fordert jetzt von der Politik eine grundlegende Steuerreform, eine mittelstandsfreundlichere Politik und den lange versprochenen Bürokratieabbau.