Mainfranken/Main-Rhön: Mehr Widersprüche und Klagen bei Jobcentern

Bundesweit sind im letzten Jahr bei den Jobcentern mehr Widersprüche und Klagen wegen des Bürgergelds eingegangen als noch im Vorjahr. Das zeigt sich auch in der Region, bestätigen die Arbeitsagenturen Würzburg und Schweinfurt.
Demnach gab es in Mainfranken im letzten Jahr knapp 1.600 Widersprüche – fast 270 mehr als noch im Vorjahr. Auch die Zahl der Klagen ist angestiegen, von rund 110 im Jahr 2024 auf knapp 140 im letzten Jahr.
In der Region Main-Rhön wurden letztes Jahr fast 1.100 Widersprüche eingereicht, ein Jahr zuvor waren es noch rund 900. Zudem sind knapp 90 Klagen eingegangen, im Vorjahr waren es rund 80.
Die häufigsten Gründe für Widersprüche gab es, wie auch bundesweit, zu Entscheidungen zur Berechnung von Unterkunftskosten, die Aufhebung und Erstattung von Bürgergeld und die Anrechnung von Einkommen und Vermögen. Bei den Klagen bezogen sich die meisten Fälle auf die Kosten der Unterkunft.
Die Zahl der gestiegenen Widersprüche und Klagen lässt sich auch auf den generellen Anstieg der Arbeitslosigkeit zurückführen.





