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Mainfranken: Weitere Bewerbungen als Modellkommune

vor 5 Monaten in Lokales
Ein Antigen Schnelltest auf Corona mit der Aufschrift Covid-19 mit Teststreifen der sich bläulich färbt
Foto: Funkhaus Würzburg

Immer mehr Städte in der Region wollen Versuchskommune nach dem Tübinger Modell werden. Schweinfurt hat sich ebenso beworben wie Marktheidenfeld, Karlstadt und Lohr. In Tübingen können die Menschen mit einem tagesaktuellen negativen Schnelltest Restaurants oder Kulturveranstaltungen besuchen. Die Stadt Marktheidenfeld bringt folgende Argumente für ein ähnliches Konzept: Es gibt ein Testzentrum für kostenlose Corona-Schnelltests mitten in der Stadt. Außerdem steht eine Teststrecke für PCR-Tests zur Verfügung. Kontakte könnten analog oder digital nachverfolgt werden. Betriebe und Einrichtungen haben individuell angepasste Hygienekonzepte erstellt.

Landtagsabgeordneter Thorsten Schwab macht sich dafür stark, dass die drei Städte in Main-Spessart die Kräfte bündeln und sich gemeinsam als Modellregion bewerben. Er unterstütze die Bewerbungen ausdrücklich und wolle auch im Gesundheitsministerium dafür werben.

Wie berichtet, möchte auch Würzburg eine der Pilotstädte nach Tübinger Modell werden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat dabei aber eigentlich Städte mit Inzidenzen von über 100 im Blick. Würzburg wäre nach Meinung von Oberbürgermeister Christian Schuchardt trotz niedrigerer Inzidenz gut geeignet.