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Schraudenbach: Neue Entwicklung im Prozess um eingestürzte Brücke

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vor einem Monat in Lokales
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Foto: Primaton Schweinfurt

Neuigkeiten im ausgesetzten Prozess um das tödliche Brückenunglück bei Schraudenbach auf der A7. Dort war vor genau 5 Jahren ja ein Traggerüst und auch Teile der neu gebauten Brücke eingestürzt. Ein Arbeiter starb, weitere dutzend wurden verletzt. Im Herbst könnte das Verfahren neu starten. Das hat das Landgericht Schweinfurt auf Nachfrage bestätigt.

Neues Gutachten:

Im Mittelpunkt steht dann demnach ein weiteres Gutachten. Hintergrund für die Aussetzung waren Widersprüche einer Gutachterin. Sie hatte vor Gericht etwas anderes gesagt als sie darin geschrieben hatte. Konkret ging es um die zentrale Frage, ob die Angeklagten bei der Erstellung beziehungsweise der Prüfung der Statik des eingestürzten Traggerüsts nicht sorgfältig genug waren.

Seit Ende 2019 stehen drei Angeklagte wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung vor dem Schweinfurter Landgericht. Die Verantwortung für das Unglück wiesen sie bisher von sich.