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Schweinfurt: Ex-Soldat wegen Impf-Verweigerung vor Gericht

20.01.2026, 05:00 Uhr in Lokales
Eine Spritze im Kampf gegen Corona und die Verbreitung von Covid. Das Impfen per Injektion. Impfung
Foto: unsplash.com

Ein ehemaliger Zeitsoldat der Bundeswehr steht am Dienstag erneut vor Gericht. Er hatte sich 2022 mehrfach nicht gegen Corona impfen lassen, obwohl er dazu aufgefordert worden war.

Zu der Zeit war er in der Rhön-Kaserne in Wildflecken stationiert. 2023 musste er sich deshalb schon vor dem Amtsgericht in Bad Kissingen wegen Gehorsamsverweigerung verantworten. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Impfaufforderung angesichts sinkender Infektionszahlen und bekannter Nebenwirkungen unverhältnismäßig war und sprach ihn frei.

Dagegen hat die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Deshalb wird der Fall noch einmal am Landgericht in Schweinfurt behandelt.