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Fußball: Kickers überlegen Stadionausbau statt Neubau

vor einem Monat in Sport
Kickers Stadion 2021
Foto: Funkhaus Würzburg

Bei der Diskussion um den künftigen Standort des Fußball-Stadions der Würzburger Kickers gibt es eine neue Entwicklung. Präsident Michael Grieger überlegt, die Flyeralarm-Arena Stück für Stück zu renovieren und so zweitligatauglich zu machen. Zwar sei man momentan sportlich weit davon entfernt, über einen erneuten Aufstieg zu sprechen, das Ziel müsse aber trotzdem weiter die zweite Liga bleiben. Eines sei sicher: Für das Stadion in seiner aktuellen Form werde es von der DFL keine weitere Ausnahme-Genehmigung geben.

Thema Stadion muss schnell vorankommen

Der Vorteil eines Ausbaus: Es ginge schneller als ein Neubau, denn es müssten weniger Genehmigungen eingeholt und Verfahren durchlaufen werden. Zwar könnte es mit den Nachbarn Probleme geben, aber diese bestünden auch mit Anwohnern oder Nachbargemeinden beim Neubau auf der grünen Wiese. Fest stehe, so Grieger, dass sich etwas bewegen müsse und zwar schnell.

Langes Hin und Her um Neubau und Standortsuche

2017 war die Zukunft des Stadions am Dallenberg zum Thema geworden. Damals hatte der Verein den Ausbau als "wirtschaftlich nicht sinnvoll darstellbar" bezeichnet. Daraufhin hatte ein Planungsbüro 14 Alternativ-Standorte untersucht. 2018 legte sich dann der Stadtrat auf vier mögliche Standorte fest, die näher untersucht werden sollten. 2019 betonten die Kickers, der Dallenberg sei weiter ihr Wunschstandort, um dann im vergangenen Jahr einen neuen Vorschlag zu bringen: Das jetzige Stadion sollte teilweise abgerissen und auf dem Vereinsgelände eine neue Arena nahe der Bundesstraße gebaut werden.

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