Unterfranken: Nur kleines Plus im Einzelhandel

Gute Nachrichten für den Einzelhandel auf den ersten Blick: Im vergangenen Jahr sind die Umsätze hierzulande laut Statistischem Bundesamt um 2,7 Prozent gestiegen – gerechnet nach Preisen, also ohne die Inflation. Doch dieses Ergebnis trügt, warnt der Unterfränkische Handelsverband.
Das Plus sei vor allem darauf zurückzuführen, dass ein großer Online-Händler seine Struktur geändert hat. Dadurch wurden Umsätze erfasst, die vorher in Deutschland nicht mitgezählt wurden. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um Amazon.
In Unterfranken sieht die Lage anders aus: Hier dürfte der Umsatzanstieg höchstens bei 1,5 Prozent liegen, mit deutlichen Unterschieden zwischen den Branchen. Vor allem Kleidung wurde 2025 weniger gekauft.
Und auch das Weihnachtsgeschäft verlief eher verhalten: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsätze nur um rund 1,5 Prozent. Bundesweit lag der Zuwachs laut Statistischem Bundesamt im Dezember bei 3,2 Prozent.





