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Unterfranken: Winzer beantragen Zuschüsse wegen Ausfällen durch Frost

vor 3 Monaten in Lokales
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Foto: Pixabay.com

Das Jahr 2020 war für viele Winzer in Unterfranken kein gutes: unter anderem durch massive Spätfröste im Frühjahr hatten sie hohe Ertragsausfälle. Um zukünftig vor solchen Einbußen geschützt zu sein, wollen sich jetzt viele absichern. Insgesamt haben Winzer und Obstbauern aus der Region etwa 440 Anträge beim Landwirtschaftsministerium gestellt. Dadurch wollen sie Zuschüsse erhalten, um sich gegen Frost, Sturm oder Starkregen versichern zu können. Die eingegangenen Anträge entsprechen 24 Prozent der förderfähigen gesamten bayerischen Anbaufläche, heißt es aus München. Jährlich sollen 1,5 Millionen Euro fließen - damit sollen die Betroffenen die teils teuren Versicherungen abschließen können. Die meisten Anträge auf Zuschüsse sind laut Ministerium von den Winzern eingegangen. Bei den Obstbauern sind die meisten Gelder für die Versicherung von Erdbeeranbauflächen beantragt worden.Die Winzer und Obstbauern haben die Möglichkeit, Versicherungen gegen einzelne Risiken oder auch eine Kombination mehrerer Risiken abzuschließen. Gefördert wird ab einer Anbaufläche von mindestens 0,3 Hektar je Kulturgruppe wie Kern- und Steinobst oder Weintrauben. Die Förderanträge konnten bis Montag eingereicht werden.