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Würzburg: Bau der Multifunktionshalle verzögert sich weiter

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vor 4 Monaten in Lokales
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Foto: Arena Würzburg Projektgesellschaft

Der Bau der Multifunktionshalle in Würzburg verzögert sich - und die Halle soll auch kleiner ausfallen als bisher geplant. Grund ist die aktuelle Corona-Situation. Das hat die Zukunftsstiftung Würzburg in einem Brief an die Stadt erklärt, der unserer Redaktion vorliegt. Darin geht man von einer Eröffnung frühestens Ende 2023/Anfang 2024 aus. Zur Begründung heißt es, man habe einen konkreten Betreiber ins Auge gefasst, dieser könne aber coronabedingt noch keine verbindliche Entscheidung treffen. Allerdings könne man das Projekt nicht auf die Zeit nach der Pandemie verschieben. Deshalb würden die Planungen mit dem potenziellen Betreiber vorangetrieben soweit möglich - allerdings in einer abgespeckten Version, um Kosten zu sparen. So soll das Gebäude kleiner ausfallen als ursprünglich geplant. Bei Konzerten mit Stehplätzen sollen bis zu 7.000 Menschen Platz haben - ursprünglich waren 8.000 geplant. Bei bestuhlten Konzerten soll es 5.500 Plätze geben statt 6.000. Und bei Basketballspielen sollen 6.000 Zuschauer möglich sein. In dem Brief heißt es, dadurch blieben die wesentlichen Funktionen der Arena erhalten, um Konzerte, Shows, Sport- und Firmenveranstaltungen durchführen zu können. Ein separat geplantes Conference-Center für Firmenveranstaltungen soll gestrichen werden - stattdessen soll diese Art der Veranstaltungen in den Hospitality-Bereichen stattfinden.Weiter heißt es in dem Schreiben: Sobald der Bau der Multifunktionsarena beginnt, sei sie anderen Projekten in Deutschland um zwei bis drei Jahre voraus - und könne sich als zentraler, pandemietauglicher Arena-Standort in Deutschland etablieren und daraus einen Marktvorteil ableiten. Denn alle aktuellen Hygienemaßnahmen werden bei den Planungen bereits berücksichtigt.