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Würzburg: Corona-Verwaltungsstab berät über Feiernde am Main

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vor 8 Tagen in Lokales
Muell am mainkai nach partynacht
Foto: Funkhaus Würzburg

Nachdem auch am Wochenende wieder viel am Main in Würzburg gefeiert wurde, wird die Lage am Mittwoch im Corona-Verwaltungsstab der Stadt gemeinsam mit den Spitzen von Polizei und Gesundheitsamt bewertet und das weitere Vorgehen besprochen. Dabei wird das Geschehen vorrangig unter pandemischen Gesichtspunkten betrachtet.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt erklärte in einem Statement, das Problem sei kein Würzburger Phänomen. Deutschlandweit seien momentan enthemmte Feiernde unterwegs, die scheinbar kein Corona kennen und öffentliche Grünflächen mit Müllkippen verwechselten. Man hoffe, dass sich aufgrund der neuesten Lockerungen das Geschehen zumindest auf dem Niveau der Vorjahre wieder einpendele. "Wir waren übrigens alle mal jung, aber gewisse Spielregeln sollten beachtet werden", so Schuchardt.

Am Wochenende waren wieder hunderte Feierende am Mainufer unterwegs, damit verbunden Müll und laute Musik. Die Polizei hatte im Rahmen einer Kontrolle im Bereich des Alten Kranen 23 Musikboxen einkassiert. Zeitweise musste sie die Straße für Autos sperren, weil so viele Menschen unterwegs waren, dass es zu gefährlichen Situationen kam. Die Stadt hatte bereits am Freitag von einer Corona-Partymeile gesprochen und Kontrollen angekündigt. Da hieß es, es würde über ein Alkoholverbot am Main nachgedacht, sollte es erneut Probleme geben, was nun der Fall war.