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Würzburg: Darum ist der Inzidenzwert aktuell wieder so niedrig

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vor 28 Tagen in Lokales
Viele Menschen am Mainkai
Foto: Funkhaus Würzburg

Aktuell liegt die Inzidenz bundesweit das erste Mal seit Oktober 2020 wieder unter 50. Auch in Würzburg ist sie so niedrig wie lange nicht – das liegt laut dem Würzburger Virologen Doktor August Stich an mehreren Faktoren: Einerseits werde das Wetter jetzt wieder besser und die Menschen würden sich vermehrt im Freien treffen, statt in geschlossenen Räumen. Andererseits zeigten die Auswirkungen der bisherigen Impfungen Wirkung. Selbst die rund 18 Prozent an Zweitimpfungen im Raum Würzburg würden schon positiv dazu beitragen.

Anstecken würden sich aktuell eher die jüngeren Leute, die sich wahrscheinlich nicht immer an die Abstandregeln halten würden und noch nicht geimpft seien, so Stich.

Menschen, die bereits geimpft worden seien und mit Nebenwirkungen wie Grippesymptomen oder Ähnlichem zu kämpfen hätten, empfiehlt Stich Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen. Legen sich Fieber oder andere Beschwerden auch drei Tage nach der Impfung nicht, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei jüngeren Leuten würden die Grippe-ähnlichen-Symptome etwas stärker auftreten als bei Älteren – hier sei aber die Wirkung des Impfstoffes deutlich höher, so der Würzburger Virologe.