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Würzburg: Eltern stehen auf-Demozug am Rosenmontag - Antifa-Proteste

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vor 4 Monaten in Lokales
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Foto: Funkhaus Würzburg

Die coronakritische Initiative Eltern stehen auf hatte am Montagnachmittag zu einem Demozug durch die Würzburger Innenstadt aufgerufen. Gekommen waren laut Polizei 130 Personen - ursprünglich waren 200 angemeldet gewesen. In Anlehnung an einen Faschingszug hatten sich die Teilnehmer verkleidet, um gegen geltende Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Nach eigenen Angaben wollte Eltern stehen auf mit der Aktion zeigen, dass man sich die Faschingskultur nicht nehmen lasse. Weitere Ideen wie Motivwägen hatte die Stadt Würzburg verboten. Oberbürgermeister Christian Schuchardt hatte deutliche Kritik geübt: es werde hier von Seiten der Corona-Kritiker versucht, Fasching für die eigenen Ideen zu kapern. Auch zahlreiche Faschingsvereine hatten sich klar von Eltern stehen auf distanziert. In der Vergangenheit wurde die Initiative Eltern stehen auf immer wieder mit rechtem Gedankengut in Verbindung gebracht.Zeitgleich zu dieser Demo gab es Gegenproteste, unter anderem von der AntiFa und Grüner Jugend. Rund 20 Teilnehmer hielten Banner hoch, auf denen etwa zu lesen war: Rechten keine Bühne bieten.Nach Angaben der Polizei verlief alles weitgehend störungsfrei. Er kurz vor Ende der Strecke mussten die Beamten auf der alten Mainbrücke kurzfristig einschreiten und Gegendemonstranten von deutlicheren Blockadeaktionen abhalten. Dabei musste vereinzelt einfach körperliche Gewalt angewendet werden. Zu Straftaten kam es nicht.