Würzburg: Etwas mehr Organe transplantiert

Eine Organspende kann Leben retten. Doch nach wie vor gibt es zu wenige Spender und zu wenige Organe. Am Würzburger Uniklinikum wurden letztes Jahr insgesamt 74 Transplantationen durchgeführt – das sind drei mehr als 2024.
Seit inzwischen 40 Jahren werden an der Uniklinik Organe transplantiert, am häufigsten Nieren und Lebern. Erst im November wurde dabei ein besonderer Meilenstein erreicht: die 300. Lebertransplantation.
Dem gegenüber stehen jedoch viele Wartende. Aktuell hoffen 185 Menschen auf ein neues Organ, weitere 20 möchten noch auf die Warteliste aufgenommen werden.
Nach Einschätzung des Uniklinikums ließe sich die Zahl der Transplantationen deutlich steigern – etwa durch die Widerspruchslösung, wie sie in Spanien gilt. Dort gilt jeder automatisch als Organspender, solange er nicht aktiv widerspricht. In Deutschland ist es genau umgekehrt: Organe dürfen nur entnommen werden, wenn ausdrücklich zugestimmt wurde.





