Anzeige

Würzburg: Polizei appelliert: "Keine Bilder der Opfer im Netz verbreiten"

Topnews
vor 25 Tagen in Lokales
Zahlreiche Kerzen leuchten in der Dämmerung am Barbarossaplatz
Foto: Funkhaus Würzburg

Im Internet verbreiten sich derzeit zahlreiche Fotos von den Opfern der Würzburger Messerattacke. Die Polizei Unterfranken appelliert bei Facebook nun an die Internet-Nutzer, das nicht zu tun. Viele wollten damit zwar ihre Anteilnahme ausdrücken, hilfreich seien Fotos und Namen der Opfer im Internet aber nicht.

Oftmals sind die Postings in sozialen Medien, wie z.B. Facebook, mit politischen Botschaften verknüpft. Die Polizei appelliert, an die Angehörigen zu denken, die derzeit noch ihre Verluste verkraften müssten. Nach eigenen Angaben steht die Polizei in engem Kontakt mit den Angehörigen der Opfer.

Am Freitag vergangener Woche hatte ein 24-jähriger Mann aus Somalia in Würzburg drei Frauen im Alter von 24, 49 und 82 Jahren getötet und sieben weitere Menschen schwer verletzt. Der Migrationshintergrund des mutmaßlichen Täters hat heftige Debatten über die Integration von Flüchtlingen ausgelöst. Das Tatmotiv des Mannes ist noch nicht abschließend geklärt, ein islamistischer Hintergrund wird bislang nicht ausgeschlossen.

Mehr zum Thema

Die Polizei appelliert bei Facebook nach der Messerattacke
Screenshot: Facebook