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Würzburg: Klage gegen Straba-Linie 6 bisher ohne Auswirkungen

vor 3 Monaten in Lokales
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Foto: WVV

Gegen die geplante Straba-Linie 6 in Würzburg ist eine Klage beim Verwaltungsgerichtshof in München eingegangen. Das hat eine Sprecherin bestätigt. Die Begründung liege aber noch nicht vor. Deshalb ist unklar, gegen was genau sich die Klage richtet. Es geht dabei um den so genannten Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Unterfranken. Dieser war Anfang des Jahres nach rund achteinhalb Jahren erteilt worden. Drei Mal konnte die Bevölkerung dabei ihre Einwände vorbringen - anfangs waren es mehr als 400. Auf die weitere Planung wirkt sich die Klage zunächst aber nicht aus, heißt es von der WVV. Ob es also zu Verzögerungen kommt, ist daher auch noch unklar. Die Linie 6 soll vom Barbarossaplatz vorbei an Residenz und Südbahnhof über den Wittelsbacher Platz ans Hubland fahren. Mit rund 28.000 Fahrgästen täglich wäre die Linie 6 nach den Prognosen der WVV die am stärksten genutzte Straßenbahnlinie der Stadt. 16.000 Autos und 2.100 Bus-Kilometer könnten so jeden Tag im Stadtverkehr vermieden werden. Die Fahrzeit von der Würzburger Innenstadt bis zum Hubland: eine gute Viertelstunde. Die Kosten liegen bei mehr als 80 Millionen Euro.