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Würzburg: Kritik nach beendeten Ermittlungen zu Volksverhetzung

vor einem Monat in Lokales
Hand über Hand ein Symbolbild für Vielfalt der Menschen
Foto: pixabay.com

Das Würzburger Bündnis für Demokratie und Zivilcourage kritisiert, dass die Ermittlungen zu Volksverhetzung nach einer Anti-Corona-Demo eingestellt wurden. Es geht konkret um eine Demo der Initiative „Eltern stehen auf“ im November in Würzburg. Ein Redner verglich dabei die Lage rund um die Impfungen gegen Corona mit dem Holocaust.



"Keine Verharmlosung des Holocausts"

Die Staatsanwaltschaft Würzburg kam zu dem Ergebnis, dass das den Holocaust aber nicht verharmlose. Das Würzburger Bündnis für Demokratie und Zivilcourage sieht darin allerdings sehr wohl offenen Antisemitismus, wenn Impfungen mit Mord und Verfolgung von jüdischen Menschen in Verbindung gebracht werden.

Petition „Nachdenken statt verQuert denken“
Das Bündnis beobachtet schon seit längerem die demokratiefeindlichen Vorfälle rund um Gruppen wie „Eltern stehen auf“ in Würzburg. Seit Dezember sammelt es daher Unterschriften für die Petition „Nachdenken statt verQuert denken“. Es sind schon mehr als 1.600 Unterstützer.