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Würzburg: Missbrauch – Aufarbeitungskommission steht

vor einem Monat in Lokales
Akten mit Unterlagen sind übereinander gestapelt
Foto: Pixabay

Im Bistum Würzburg gibt es jetzt eine unabhängige Kommission für die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch. Sie hat sieben Mitglieder, darunter zwei Betroffene und ein Vertreter der Diözese sowie der Stadt. Die anderen stammen aus den Bereichen Wissenschaft, Fachpraxis und Justiz. Die Aufarbeitungskommission soll zum einen Fälle dokumentieren, zum anderen den Umgang mit Tätern und Betroffenen untersuchen. Es geht aber auch darum, Strukturen zu identifizieren, die den sexuellen Missbrauch ermöglicht, erleichtert oder die Aufdeckung erschwert haben.

Die Vorsitzende der Kommission ist Professorin Dr. Anja Amend-Traut, Inhaberin des Lehrstuhls für Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte, Kirchenrecht und Bürgerliches Recht an der Universität Würzburg.

Schriftführer ist Lars Müller-Mück, Richter am Oberlandesgericht Bamberg. Weitere Mitglieder sind Professor Dr. Andreas Warnke, ehemaliger Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums Würzburg, Dr. Hülya Düber, Referentin des Jugend-, Familien- und Sozialreferates der Stadt Würzburg und Ordinariatsrat Robert Hambitzer, Leiter der Hauptabteilung Personal im Bischöflichen Ordinariat Würzburg.