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Würzburg/München: LKA stellt Falschmeldungen klar

vor einem Tag in Lokales
Vor Woolworth in Würzburg liegen Blumen und Kerzen nach der Messerattacke
Foto: Funkhaus Würzburg

Der Messer-Angreifer von Würzburg ist am Dienstag von der Untersuchungshaft in eine Psychiatrie verlegt worden. Das sorgt teils für heftige Diskussionen in sozialen Netzwerken im Internet.

Jetzt hat das Bayerische Landeskriminalamt noch einmal klargestellt: Der Mann darf sich auch dort nicht frei bewegen und wird streng bewacht. Die Unterbringung in der Psychiatrie habe für den Beschuldigten die gleichen Auswirkungen wie eine Untersuchungshaft.

Ermittlungen noch nicht abgeschlossen

Zudem seien die Ermittlungen nach wie vor nicht abgeschlossen. Es sei also längst kein abschließendes Urteil über den 24-Jährigen gefällt worden. In sozialen Netzwerken wurde die mögliche Schuldunfähigkeit des Mannes mit einem Freispruch gleichgesetzt. Tatsächlich sind die psychiatrischen Gutachten aber nicht abschließend fertig und auch eine Schuldunfähigkeit würde nicht die Freiheit des Somaliers bedeuten.