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Würzburg: Psychische Folgen der Messerattacke ernst nehmen

vor einem Monat in Lokales
In einem großen Auge spiegelt sich eine traurige Frau und sie wird von einer Faust bedroht
Foto: Pixabay.com

Wer die Messerattacke am Würzburger Barbarossaplatz als Zeuge miterlebt hat, sollte sein eigenes Befinden im Auge behalten. Dazu rät der Notfallseelsorger des Bistums Ulrich Wagenhäuser. Es könne sein, dass die Bilder der Bluttat immer wieder im Gedächtnis aufblitzen und es beispielsweise schwer oder gar unmöglich sei, sich zu konzentrieren. Dann sei es nötig sich psychosoziale Hilfe zu suchen. Das gleiche gelte für Jugendliche und Erwachsene, die eines oder mehrere der Videos auf ihr Smartphone geschickt bekommen hätten. Der Effekt sei genauso dramatisch, als wenn man selbst vor Ort gewesen sei. Auch hier sei die Empfehlung, über das Gesehene mit Familie und Freunden zu reden, so Wagenhäuser. Wenn dies nicht reiche, wäre die Seelsorge der richtige Ansprechpartner.

Es wurde eine Telefonhotline von Würzburger Einsatzkräften eingerichtet: Betroffene können sich unter Tel. 0800/6553000 melden.