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Würzburg: Sanierung des Haus Antonia Werr

vor einem Monat in Lokales
Kein Frauenhaus
Foto: Monika Prestel/Kloster Oberzell

Mit fünf Millionen Euro wird die Würzburger Notunterkunft für Frauen in Krisensituationen aktuell saniert. Das haben die Oberzeller Franziskanerinnen aktuell bekannt gegeben. Bis zum Herbst werden die Arbeiten am Haus Antonia Werr im Stadtteil Sanderau beendet sein. Dann wird es wieder Appartements und Wohngemeinschaften für Frauen in Krisensituationen sowie Betten für obdachlose Frauen geben. Neu ist ambulant betreutes Wohnen für Frauen mit psychischer Erkrankung.

Das Haus Antonia Werr unterscheidet sich von Frauenhäusern dahingehend, dass die Adressen von letzteren anonym ist – die des Haus Antonia Werr aber bekannt. Dort werden Frauen aufgenommen, die einer aktuellen Gewaltsituation ausgesetzt sind. Die Adresse des Haus Antonia Werr ist hingegen bekannt. Dort leben Frauen, die aus unterschiedlichsten Gründen in eine Krisensituation geraten sind, in der aber aktuell keine Gewalt herrscht.