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Würzburg: Stadt und Initiative „Klimaentscheid Würzburg“ wollen im Kampf gegen den Klimawandel zusammenarbeiten

vor einem Monat in Lokales
Pressekonferenz mit Organisatoren des Klimaentscheids im Rathaus
Foto: Funkhaus Würzburg

Gemeinsam im Kampf gegen den Klimawandel: Die Stadt Würzburg und die Initiatoren des „Klimaentscheid Würzburg“ arbeiten künftig zusammen. Am Montag hatten Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Klimabürgermeister Martin Heilig und zwei Organisatoren des Klimaentscheids ihre Ziele in einer Pressekonferenz vorgestellt.

Generell ist es das Ziel der Stadt, das Pariser Klimaabkommen einzuhalten. Darin ist vorgesehen, die Erderwärmung durch eine Einsparung von CO2 auf 1,5 Grad zu begrenzen. Von Seiten der Stadt soll das Ziel 2045 erreicht werden. Die Initiatoren des Klimaentscheids Würzburg fordern aber, dass das bereits 2030 oder 2035 geschieht. Die Stadt werde jetzt untersuchen, inwiefern das möglich ist, so Martin Heilig.

Laut des Klimabürgermeisters steht Würzburg im Vergleich zu anderen Städten gut da: „Wir haben an Tempo zugelegt, es gibt aber noch viel zu tun.“ Schwierig sei eine Umsetzung vor allem im Thema Verkehr und wenn es um alternative, umweltfreundliche Baumaterialien geht.

Durch die Zusammenarbeit wurde die Unterschriftensammlung für den Klimaentscheid auch erst einmal gestoppt. Hinter dem „Klimaentscheid Würzurg“ steht eine Gruppe von Schülerinnen, Schülern und Studierenden, die Teil der deutschlandweiten Klimaaktion „GermanZero“ sind.