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Würzburg: Stadtmarketing schreibt offenen Brief an Staatsregierung

vor 4 Monaten in Lokales
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Foto: Pixabay.com

Gut gemeint und gut beschlossen heißt leider noch lange nicht auch gut gelungen. So steht es ist einem offenen Brief, den das Würzburger Stadtmarketing Würzburg macht Spaß gemeinsam mit weiteren 21 Stadtmarketingvereinen an die bayerische Staatsregierung geschrieben hat. Darin kritisieren sie, dass es zu lange dauert, bis Corona-Hilfen an Unternehmen ausgezahlt werden und erklären, dass viele Läden das nicht mehr überbrücken könnten. Vor allem für kleinere Betriebe dränge die Zeit. Die Überbrückungshilfen müssten rechtzeitig ausgezahlt werden, sonst sei die Lage in den Innenstädten dramatisch. Weiter heißt es in dem Brief an Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, jede Geschäftsschließung bedeute einen irreparablen Schaden am Stadtbild und an der Identität der Städte. Alle Anstrengungen der letzten Jahre, Leerstände zu vermeiden, seien so hinfällig. Deshalb wünschen sie sich einen schnellen Einsatz der Regierung, damit die beschlossenen Hilfen schneller ausbezahlt werden.Die Unterzeichner, darunter der Geschäftsführer von Würzburg macht Spaß, Wolfgang Weier, erklären deutlich: Sie kritisieren nicht die Corona-Maßnahmen an sich. Allen sei klar, dass erst mit niedrigen Infektionszahlen eine teilweise Öffnung von Einzelhandel und Gastronomie möglich sei.