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Würzburg: Traditionelle Maikundgebung des DGB auf den Mainwiesen

vor einem Monat in Lokales
Demonstranten auf den mainwiesen mit buehne im hintergrund
Foto: Funkhaus Würzburg

Unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft“ haben am Samstagvormittag zahlreiche Menschen auf den Würzburger Mainwiesen an der traditionellen Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) teilgenommen. Geladen waren Vertreter aus regionalen Betrieben, die als Redner auftraten. Hintergrund des Mottos: Niemand bewältigt die Corona-Pandemie allein. Die Krise habe nicht nur viele Missstände sichtbar gemacht, sondern auch gezeigt, wie wichtig Solidarität untereinander sei. Nur gemeinsam mit allen Beschäftigten und mit Unternehmen, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden, werde es gelingen, die Krise zu überwinden, so der DGB. Nur so könne eine weitere Spaltung der Gesellschaft verhindert werden. Die Gewerkschaften fordern unter anderem einen höheren Mindestlohn, eine gerechtere Lohnverteilung und eine stärkere Tarifbindung.

Am Tag der Arbeit wollen die Gewerkschaften auf die Belange der Beschäftigten aufmerksam machen. Nachdem die traditionellen Kundgebungen letztes Jahr pandemiebedingt bundesweit abgesagt worden waren, setzten sich die Gewerkschaften dieses Jahr unter Einhaltung der Corona-Regeln für eine solidarische Zukunft ein. Neben Würzburg organisierte der DGB am Tag der Arbeit vier weitere Kundgebungen in Unterfranken. So zeigten die Gewerkschaften auch in Schweinfurt, Lohr, Aschaffenburg sowie in Ramsthal Flagge.

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