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Würzburg: Uni erforscht Post-Covid-Syndrom

vor 6 Monaten in Lokales
Eine Darstellung des Coronavirus in rot
Foto: Pixabay.com

Sie sind dauerhaft müde und geschwächt – so geht es vielen Personen nach einer Corona-Infektion. Experten sprechen vom sogenannten Post-Covid-Syndrom oder auch Long-Covid. An der Uni Würzburg soll es in den kommenden Jahren näher erforscht werden. Der Würzburger Virologe Prusty vermutet, dass Long-Covid durch ein spezielles Herpes-Virus ausgelöst wird. Das erkläre die Ähnlichkeit zum bereits bekannten Chronischen Erschöpfungssyndrom. Corona könnte das Herpes-Virus aktivieren und dann dafür sorgen, dass der Kalzium-Haushalt durcheinandergerät. Dadurch fühlen sich die Patienten dauerhaft schlapp.

Gefördert wird die Forschung von zwei Stiftungen aus Amerika und Großbritannien mit insgesamt mehr als einer Millionen Euro.