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Würzburg: Uni plant Corona-App für junge Flüchtlinge

vor einem Monat in Lokales
Eine Darstellung des Coronavirus in rot
Symbolbild: pixabay.com

Durch Corona sind Epidemien und Pandemien in den Fokus der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gerückt. Sie will diese jetzt noch weitergehender untersuchen und stellt dafür 31,5 Millionen Euro bereit. Insgesamt rund 230.000 Euro fließen in ein Projekt, an dem die Uni Würzburg beteiligt ist. Geplant sind Covid-Apps für junge Geflüchtete, die Apps an sich sollen in Würzburg entstehen. Ziel ist es, Corona-Ansteckungen durch Information vorzubeugen und die Impfbereitschaft zu erhöhen. Entsprechende Themen werden dafür zugeschnitten auf das junge Alter und den kulturellen Kontext aufbereitet.

Hintergrund des Projekts: In Deutschland haben seit 2015 etwa 1,7 Millionen Flüchtlinge einen Asylantrag gestellt. Auch sie müssten gezielt angesprochen werden.

Insgesamt fördert die DFG 51 Projekte in ganz Deutschland. Sie alle beschäftigen sich mit Pandemien und Epidemien. Ein weiteres an der Uni Würzburg begleitet der Klimaforscher Heiko Paeth. Es geht um Modelle und Risiken von mückenübertragenen Krankheiten im Mittelmeerraum.